Best Practice

Alle am Thema Interessierten sind sich darin einig, dass der Thematik der Vereinbarkeit von Beruf und Familie immer mehr Bedeutung zukommt.

Familienfreundlichkeit ist ein wichtiger Standort- und Wettbewerbsfaktor: hier zählt das Engagement und Unterstützung für die familiären Belange der Beschäftigten durch jede/n Einzelne/n und jede/n Vorgesetzte/n, dabei nehmen Führungskräfte eine ganz entscheidende Rolle ein.

Schon 2007 hat der Vorstand der Charité entschieden, den Weg einer besseren Vereinbarkeit zu gehen.

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Wettbewerb "Familienfreundlichkeit an der Charité 2012"

Warum gab es einen Wettbewerb "Familienfreundlichkeit an der Charité 2012"?

Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren stellt einen Balanceakt dar, der nur gelingen kann, wenn Vorgesetzte und Beschäftigte sich gemeinsam engagieren, darin sind sich alle am Thema Interessierten einig.

Und gleichzeitig stellt familienbewusste Personalpolitik einen immer bedeutsamer werdenden Wert dar, der in sehr unterschiedlichem Maße an der Charité gelebt wird. 

Mit der Durchführung eines best practice- Wettbewerbs war es unser Ziel, familienfreundliche  Beispiele "sichtbar zu machen" und durch deren Kommunikation zur Nachahmung anzuregen.

Der Wettbewerb

Auf Flyern und Postern, im Intranet haben wir auf den Wettbewerb hingewiesen. In seiner Eröffnungsrede auf dem Mitarbeiterfest hat Prof. Einhäupl den Wettbewerbsstart am 17.08. bekannt gegeben. Von August bis November 2012 haben einzelne Beschäftigte- die ihren Bereich oder einzelne Vorgesetzte für eine Prämierung vorgeschlagen haben-, Arbeitsgruppen, Pflege- und Funktionsbereiche ganzer Charité-Centren, Institute und  Verwaltungsbereiche teilgenommen und  Ihre Bewerbung mit ausgefüllten Fragebögen eingereicht. Von den 18 Bewerbungen konnten 16 in die Wettbewerbsentscheidung eingehen, bei zwei Einsendungen konnte kein Adressant ermittelt werden. Die Bewerbungen umfassten über 3100 Beschäftigte.

Wir möchten uns an dieser Stelle für alle Bewerbungen herzlich bedanken und werden die guten Beispiele kommunizieren.

Auswertung

Nach einer ersten Auswertung wurde klar, dass die Angaben in den Fragebogen nicht ausreichen würden, um eine Bewertung vorzunehmen. In den vorgenommenen vertiefenden Interviews wurden konkrete Beispiele intensiv verdeutlicht.

Jury

Der Jury ist es nicht leicht gemacht worden, aus den wirklich sehr wertvollen Bewerbungen die Preisträger und Preisträgerinnen zu ermitteln.

Für eine engagierte Mitarbeit als Jurymitglied konnten als interne und externe Expertin/ Experte für das Thema "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" gewonnen werden:

  • Frau Barleben (Projektmanagerin "Audit beruf und familie")
  • Frau Colle (Personalmanagerin bei Vivantes Berlin)
  • Frau Francois-Kettner (Pflegedirektorin der Charité)
  • Herr Dr. Jürgensen (Geschäftsführer der Charité)
  • Herr Nöhring (Leiter der Geschäftsstelle des Berliner Beirats für Familienfragen)
  • Frau Weschler (Referentin Innovation & Entrepreneurship der Stiftung Charité)

Für eine transparente Auswertung wurden allen Beiratsmitgliedern die Bewerbungsunterlagen, zusammenfassende Darstellungen und Tabellen vorgelegt. Für die Auswahl der besonders herausragenden Bewerbungen zählte häufig nicht das einzelne Beispiel, sondern das sich darstellende herausragende Gesamtbild.

So reichen die Beispiele vom Initiieren von Einzelmaßnahmen-  von Urlaubsregelungen, Elterndiensten und Tätigkeitskatalogen für werdende Mütter; von der umfassenden Integrierung des Themas in Personal-, Arbeitszeit- und Organisationskonzepte bis zur Reorganisation von Abläufen und Strukturen, die zu ganz neuen Tätigkeitsfeldern führten; sie reichen von geplanten  flexiblen Wiedereinstiegen nach Elternzeit bis zum Sicherstellen von Karriereverläufen.

In allen siegreichen Bewerbungen wurde die wahrgenommene, vorbildhafte Verantwortung der Vorgesetzten deutlich.

Dieser Wettbewerb hat auch gezeigt, dass vor allem für Bereiche des Ärztlichen Dienstes viele Handlungsspielräume an der Charité existieren.

Preisträger des Wettbewerbs Familienfreundlichkeit an der Charité 2012

v.l.n.r.: Prof. Annette Grüters-Kieslich, Senatorin Sandra Scheeres, Dagmar Hildebrand (CC13), Prof. Ulrike Blume-Peytavi (Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie), Sabine Barleben (Familienbüro), Dr. Annette Moter (Institut für Mikrobiologie und Hygiene), Prof. Karl Max Einhäupl, Evelyn Starkiewicz (CC7)

Auszeichnen konnten wir im Rahmen des Neujahrsempfangs drei Bereiche und eine Einzelperson, die sich immer über das normale Maß hinaus engagierten, oft kreative und ganz individuelle Lösungen fanden, um den besonderen Bedürfnissen von Beschäftigten mit Familienverantwortung entgegenzukommen.

 

 

Ausgezeichnete Bereiche der Charité