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FAMiLY AWARD 2020

Wettbewerb für Familienfreundlichkeit an der Charité

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Der Family Award ist 2020 als gemeinsames Wettbewerbsprojekt vom Familienbüro als Koordinierungsstelle für die familiengerechte Charité sowie von Prof. Dr. Uwe Reuter, Medizinischer Leiter des CharitéCentrums 17 für Frauen-, Kinder- und Jugendmedizin mit Perinatalzentrum und Humangenetik, initiiert worden und findet regelmäßig alle drei Jahre statt. Neben einem Preisgeld von bis zu 3.000 Euro pro Projekt wird je ein Pokal vergeben.

FAMiLY AWARD 2020: Beste Projekte für Familienfreundlichkeit ausgezeichnet

Für ihr herausragendes Engagement für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat das Familienbüro jetzt drei Projekte der Charité mit dem Family Award 2020 ausgezeichnet. Die Preise in der Kategorie „Bestes familienfreundliches Beispiel“ gehen an die Arbeitsgruppe (AG) Dermatologische Allergologie des CC12 für das Projekt „Bei uns steht das Personal im Mittelpunkt“ sowie an das Zentrale Pflegecenter im Geschäftsbereich Pflegedirektion für das Projekt „Familienfreundlicher Pool“. In der Kategorie „Innovative familienfreundliche Idee“ würdigt der Family Award 2020 die Klinik für Radiologie im CC06 für ihre Idee „Flexibel, familienfreundlich, vernetzt – Telearbeitsplätze für die Radiologie“.

 

Die ausgezeichneten Projekte im Überblick:

Carla Eysel, Janine Tiegel-Lindenkron, Dr. Thula Walter-Rittel, Prof. Dr. Uwe Reuter, Wenke Neumann und Sabine Barleben (v.l.n.r.) © W. Peitz / Charité

Kategorie: „Bestes familienfreundliches Beispiel“

Wenke Neumann, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, nahm den Family Award stellvertretend für die AG Dermatologische Allergologie entgegen. Das Projekt „Bei uns steht das Personal im Mittelpunkt“ setzt auf größtmögliche Flexibilität in der Arbeitsorganisation. Um sehr gut qualifiziertes Fachpersonal zu gewinnen und zu binden, wird die Arbeitsorganisation an die jeweiligen Bedarfe der Mitarbeitenden angepasst. Insbesondere bei familiären Auszeiten wird der Kontakt zu Mitarbeitenden gehalten, Karriereverläufe im Blick behalten und Wiedereinstiege individuell geplant. Die Vielfalt der Maßnahmen verlangt einen hohen Organisations- und Koordinationsaufwand, führt jedoch zu großer Zufriedenheit bei den Mitarbeitenden. Mit dem Preisgeld sollen arbeitsmedizinische Verbesserungen angeregt und ein Team-Event veranstaltet werden, um weitere familienfreundliche Ideen zu diskutieren.

Janine Tiegel-Lindenkron, Leiterin des Zentralen Pflegecenters, nahm den Family Award stellvertretend für ihr Team in Empfang. Das ausgezeichnete Projekt „Familienfreundlicher Pool“ ermöglicht Mitarbeitenden der Pflege, vor allem Alleinerziehenden, Pflegenden von Angehörigen, Studierenden, sowie Müttern und Vätern über den Pooleinsatz eine lebensphasenorientierte Arbeitsgestaltung. Individuelle und höchst flexible Dienstzeit- und Dienstortorganisation, umfangreiche Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung stellen die Familien- und Freizeitplanung bei gleichzeitiger beruflicher Karriereförderung sicher. Mit dem Preisgeld werden die Mitarbeitenden des Zentralen Pflegecenters einen „Family-Pool-Day“ einführen und die Sichtbarkeit des Familienfreundlichen Pools durch öffentlichkeitswirksame Maßnahmen erhöhen. 

Kategorie „Innovative familienfreundliche Idee“

Dr. Thula Walter-Rittel, Fachärztin der Klinik für Radiologie am CVK, bekam den Pokal stellvertretend für das Team rund um das Projekt „Flexibel, familienfreundlich, vernetzt – Telearbeitsplätze für die Radiologie“ überreicht. Für monitorgebundene Tätigkeiten bietet sich in der Radiologie klinikfernes Arbeiten in Form von Telemedizin oder Homeoffice geradezu an. Nach Zustimmung des IT-Panels sind im Rahmen eines Pilotprojekts sechs Workstations eingerichtet worden. Mitarbeitende mit familiären Verpflichtungen können so flexibler arbeiten und Beruf und Familie besser miteinander in Einklang bringen. Das Preisgeld soll dafür eingesetzt werden, das Projekt voranzutreiben und beim Ausrollen in andere Bereiche zu unterstützen.