30.06.2020

Charité für Familienfreundlichkeit ausgezeichnet

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„audit familiengerechte hochschule“ und „audit berufundfamilie“ überreicht

Dekan Prof. Dr. Axel R. Pries, Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Sabine Barleben, Pflegedirektorin Judith Heepe, Astrid Lurati, Vorstand Krankenversorgung Prof. Dr. Ulrich Frei und Leiter der Geschäftsstelle Vorstand Dr. Magnus Rüde (v.l.n.r.), Foto: Charité
Dekan Prof. Dr. Axel R. Pries, Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Sabine Barleben, Pflegedirektorin Judith Heepe, Astrid Lurati, Vorstand Krankenversorgung Prof. Dr. Ulrich Frei und Leiter der Geschäftsstelle Vorstand Dr. Magnus Rüde (v.l.n.r.), Foto: Charité

Die Charité ist erneut für ihr nachhaltiges Engagement zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit den Zertifikaten „audit familiengerechte hochschule“ und „audit berufundfamilie“ ausgezeichnet worden. Die Urkunde wurde der Universitätsmedizin zum fünften Mal in Folge überreicht. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Zertifikate am 15. Juni im Beisein von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey erstmals offiziell online überreicht.

Die Covid-19-Pandemie macht deutlich, wie wichtig eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik ist. Viele Beschäftigte und Studierende benötigen und wünschen sich mehr Zeit für ihre Familie. „Für die Charité ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein äußerst bedeutsames Thema“, betont Astrid Lurati, Vorstand Finanzen und Infrastruktur. „Beschäftigte und Studierende stehen vor großen Herausforderungen, wenn sie den täglichen Spagat zwischen Beruf und Familie meistern wollen. Die Charité unterstützt sie dabei durch Angebote, die eine bessere Vereinbarkeit sichern helfen. So können sich Beschäftigte und Studierende besser auf ihre Arbeit und das Studium konzentrieren“, fügt sie hinzu.

Die Charité wird nun im Dialogverfahren mit einem Zertifikat mit dauerhaftem Charakter honoriert. Kernelemente des neuen Handlungsprogramms werden zum Beispiel die Festlegung einer Strategie zum „Familienbewussten Führen an der Charité“ sein. Daneben wird die Entwicklung von Handlungsrichtlinien vorangetrieben, die den festen Willen der Charité-Führung zu einer gelebten familienbewussten Kultur verdeutlichen.

An der Charité gibt es schon viele gute Beispiele dafür, Beruf oder Studium und Familie zu vereinbaren. Der ständige Ausbau verschiedenster Kinderbetreuungsangebote wird durch Kooperationen mit Kindertagesstätten und externen Dienstleistenden verstärkt; die familienfreundliche Infrastruktur durch weitere Eltern-Kind-Zimmer an den Standorten ausgebaut. Auch das Beratungsangebot für Beschäftigte, die Angehörige pflegen, wird kontinuierlich erweitert. Flexible Arbeitszeitmodelle, Job-Sharing und Ansätze zum Mobilen Arbeiten stehen im Fokus der ständigen Vereinbarkeitsentwicklung.

„Seit Mitte März bieten wir allen, die die Betreuung ihrer Kinder aufgrund der Maßnahmen in der Corona-Pandemie nicht oder nur unzureichend gewährleisten können, eine für sie kostenfreie Kindernotbetreuung an den drei bettenführenden Campi an“, erklärt Sabine Barleben, Leiterin des Familienbüros. „Mit unserem Service wollen wir die Beschäftigten bestmöglich dabei unterstützen, Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Dieses Angebot werden wir in den nächsten Jahren kontinuierlich weiter bedarfsgerecht ausbauen“, ergänzt sie.

Die Charité hat erstmals 2007 die Qualitätssiegel „audit berufundfamilie“ und „audit familiengerechte hochschule“ erhalten. Damit zählt sie zu den Vorreiter*innen für eine familienbewusste Personalpolitik in Deutschland. Das Zertifikat wird seit 1999 von der berufundfamilie gGmbH verliehen. Es steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.



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